MENÜ

Futtervarianten

erstellt am: 03.05.2016 | von: Doreen | Kategorie(n): Hundeblog

Thema der letzten Wanderung waren die vielen verschiedenen Futtervarianten. Es ging nicht darum zu sagen "Dies oder das Futter ist besser".. Nein, eine objektive Zusammenfassung darüber welch großes Futterangebot es überhaupt für unseren Hund gibt ist Sinn dieses Textes. Nur so kann jeder selbst entscheiden was am Besten für welchen Hund und dessen Lebensumstände ist. Hier die Vor- und Nachteile einiger gängiger Futtervarianten (bestimmt gibt es noch mehr):

Trockenfutter:

Dies ist eine der gängisten Futtervarianten, und Trockenfutter gibt es in  verschiedenen Formen, Größen und Geschmacksrichtungen. Zu beachten ist der Aufdruck "Alleinfutter", dies bedeuted das weitestgehend alle wichtigen Vitamine, Nährstoffe und Mineralien gepresst darin enthalten sind. Trockenfutter kann man auch in Kombination mit Nassfutter geben. Es ist energiereicher als Nassfutter, was bedeuted das man bei der Dosierung aufpassen sollte um Übergewicht zu vermeiden.

Vorteile - Abrieb von Zahnstein, kann super als Belohnung eingesetzt werden, einfach zu dosieren und auch im Urlaub zu transportieren, länger haltbar, oft günstiger

Nachteile - Viele verschiedene Sorten mit Inhaltsstoffen die kaum ein Laie versteht, benötigt ausreichend Wasser dazu, da es nur etwa 10 % Wasser enthält, oft sehr hoher Getreideanteil (löst schnell ein Völlegefühl aus, ist aber nicht Nährstoffreich), Gefahr von Futtermilben und Allergien.

Nassfutter:

Gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen und auch das Aussehen ist deutlich unterschiedlich von Dose zu Dose. Bei manchen erkennt man noch das Fleisch drin ist, bei anderen ist es so püriert, dass man nicht sieht was da drin ist. Kann als Kombination zu Trockenfutter genommen werden. Es gibt auch Halbfeuchtes Futter, im Prinzip ist der Wassergehalt der große Unterschied.

Vorteile - Schmeckt den meisten Hunden, einfach zu dosieren und auch zu transportieren, enthält bis zu 80% Wasser, sehr geeignet für Hunde die generell wenig Trinken oder auf Diät sind, da sie eine größere Menge Nassfutter benötigen um die selbe Menge an Energie aufzunehmen wie Trockenfutter.

Nachteile -  Viele Hunde bekommen Durchfall, kein Abrieb von Zahnstein, Inhaltsstoffe kaum verständlich, nicht so lange haltbar und meist teurer, ist geruchsstärker was Mundgeruch begünstigen kann.

Trocken- und Nassfutter kann man auch super als Mixprodukt nehmen. Nebenprodukte sind Schlachtabfälle und nicht etwa das Beste vom Tier. Sollte kein Zucker, Farb-, Lockstoffe oder Aromen enthalten. Alles über 22% Proteine ist oft zu viel, und falsches Futter kann auch zu einem hyperaktiven Hund führen oder andere Verhaltensauffälligkeiten hervorrufen.

Nahrungsergänzungsmitttel:

Nahrungsergänzungsmittel gibt es als Tablettenform oder als Pulver. Dient zur  Ergänzung des regulären Futters, bei Trocken-, Nassfütterung, aber auch bei B.A.R.F. Kann hilfreich sein um einen Mangel an zum Beispiel Kohlenhydraten, Eiweißen und Mineralstoffen zu decken.

B.A.R.F. (Biologisch artgerechte Rohfütterung)

Bei dieser Futtervariante wird ausschließlich Fleisch, Knochen, Gemüse oder vorgefrostet gefüttert. Man orientiert sich dabei an den Fressgewohnheiten des Wolfes.

Vorteile - Man weiß was drin ist, es ist frisch, kein Getreide oder Füllstoffe, man kann individuell füttern.

Nachteile - Benötigt mehr Zeit, Wissen und Sorgfalt, Sollte von einem Tierarzt kontrolliert werden damit kein Mangel entsteht, bei gefrorenen Artikeln sollte man die Inhaltsangabe genau lesen

Welche Futtervariante nun die Beste ist, kann man nicht einfach so sagen. Hier kommt es auf den jeweiligen Hund und dessen Bedürfnisse an. Der Alltag des Menschen und die Funktion des Hundes in der Familie spielt ebenso eine Rolle, wie auch individuellen Geschmäcker. Wichtig ist aber, nicht ständig das Futter zu wechseln, sich Gedanken darüber zu machen und gegebenfalls mit einem Tierarzt oder Ernährungsberater für Hunde sprechen.

Kommentar schreiben

Kommentar